Goodbye-ing ist eine sehr spielerische und ungewöhnliche Art, das Verb „sich verabschieden“ zu verwenden. Es ist kein Standardverb im Englischen, sondern eine kreative Form, die die Handlung des Abschiednehmens betont.
Im Lied drückt „we're still goodbye-ing“ aus, dass die Liebenden sich nur sehr langsam und zögerlich voneinander trennen, weil sie die gemeinsame Zeit nicht beenden wollen. Es vermittelt eine süße Unentschlossenheit und den Wunsch, noch länger zusammenzubleiben.
Draußen tobt ein fieser Schneesturm, aber drinnen brennt das Kaminfeuer: Genau darum geht es in dieser Pop-Version des kanadischen Sängers Michael Bublé. Statt sich über das schlechte Wetter zu ärgern, nutzt er das Chaos einfach als Ausrede, um drinnen zu bleiben. Mit Zeilen wie „And since we've no place to go / Let it snow, let it snow, let it snow“ („Und da wir nirgendwo hinmüssen / Lass es schneien, lass es schneien, lass es schneien“) macht er es sich mit Popcorn und gedimmtem Licht gemütlich. Das englische Wort „frightful“ in „the weather outside is frightful“ bedeutet hier schlichtweg furchtbar oder scheußlich, während das Feuer als „delightful“ beschrieben wird, also herrlich und wunderbar.
Das eigentliche Ziel ist natürlich pure Romantik. Er will den Moment so lange wie möglich hinauszögern. Wenn er singt: „And my dear, we're still goodbye-ing“ („Und mein Schatz, wir verabschieden uns immer noch“), erfindet der Text aus dem Wort goodbye kurzerhand ein Verb im Verlaufsform-Stil, um zu zeigen, dass dieser Abschied ewig dauert. Schließlich will er den eiskalten Heimweg gar nicht antreten: „How I hate going out in the storm“ („Wie ich es hasse, in den Sturm hinauszugehen“). Die einzige Rettung gegen die Kälte ist eine feste Umarmung („hold me tight“). Ein gemütlicher Winterklassiker, der schlechtes Wetter in die perfekte Ausrede für Zweisamkeit verwandelt.