Motomami ist ein einzigartiger Neologismus, der von Rosalía selbst geprägt wurde und der Titel ihres gefeierten Albums ist.
Es ist eine Kombination aus "moto" (Motorrad) und "mami" (Mama oder eine umgangssprachliche Anrede für eine Frau). Der Begriff verkörpert eine Mischung aus Stärke, Weiblichkeit, Geschwindigkeit und Freiheit, die Rosalías künstlerische Identität und die Themen des Albums perfekt widerspiegelt. Es ist ein Wort, das man nur in diesem Kontext findet und das Neugier weckt.
Stell dir vor, du bist mit einer der spannendsten spanischen Künstlerinnen direkt im Tonstudio. Genau so fühlt sich dieser kurze Track an! Bei „Thank Yu :)“ von ROSALÍA handelt es sich um kein klassisches Lied mit Strophe und Refrain, sondern um eine persönliche Sprachnachricht am Ende ihres Albums. Sie fängt ganz spontan an, testet ihr Mikrofon mit „A ver, a ver, hola, hola“ („Mal sehen, mal sehen, hallo, hallo“) und checkt auf Englisch ihren Ton: „I don't hear my voice so much“ („Ich höre meine Stimme nicht so gut“).
Sobald die Technik sitzt („Ahora sí, now amazing, amazing“ / „Jetzt ja, jetzt fantastisch“), meldet sie sich mit ihrer typischen Begrüßung: „Hola, soy la rosalía“ („Hallo, ich bin die Rosalía“). Sie bedankt sich direkt bei dir, weil du die Platte bis zur letzten Sekunde durchgehört hast („Y has escuchado motomami / Parece ser que hasta el final / Así que muchas gracias por escucharlo“). Am Ende verhaspelt sie sich ein bisschen und lacht einfach drauflos („Ups, jajaja“). Ein herrlich sympathischer, ehrlicher Gruß, der zeigt, wie nahbar Musik sein kann!