Pitorro ist ein umgangssprachlicher Begriff aus Puerto Rico für illegal gebrannten, hausgemachten Rum, oft mit Kokosnussgeschmack wie im Lied.
Es ist ein sehr spezifisches und kulturell verankertes Wort, das man nicht oft in Liedern hört. Bad Bunny verwendet es hier, um seine Trauer und seinen Kummer nach einer Trennung auszudrücken, während er diesen starken, traditionellen Schnaps trinkt.
In "PIToRRO DE COCO" nimmt uns Bad Bunny mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt durch eine ziemlich einsame Weihnachtszeit und einen unglücklichen Jahreswechsel. Er erzählt uns, wie er sich eine Person zu Weihnachten gewünscht hat, aber sie ist nicht da: "Otra Navidad en la que te pedí / Otra Navidad que no estás aquí" [Noch eine Weihnacht, in der ich dich mir gewünscht habe / Noch eine Weihnacht, in der du nicht hier bist].
Er ist total traurig, dass er an Silvester keinen Kuss um Mitternacht bekommen hat, und erinnert sich an das letzte Jahr, als alles noch gut war. Jetzt ist er allein, seine Freunde machen sich lustig und er trinkt Kokos-Pitorro, einen starken puerto-ricanischen Rum, den ihm sein Opa eigentlich zum Spaß mitgebracht hat. Aber stattdessen weint er um Mitternacht: "Llorando y bebiendo pitorro de coco / Que me trajo abuelo pa' que vacilara / No pa' que, por un cuero, a las doce llorara" [Weinend und Kokos-Pitorro trinkend / Das mir Opa mitgebracht hat, damit ich Spaß habe / Nicht damit ich wegen einer Frau um zwölf weine]. Er wusste, dass sie nicht gut für ihn war ("Siempre supe que eras mala" [Ich wusste immer, dass du schlecht warst]), aber er hat die Augen davor verschlossen. Am Ende tut es ihm weh, dass sie sich nicht gemeldet hat. Ein wirklich ehrlicher Song über Herzschmerz und Enttäuschung!