Derroto kommt vom Verb derrotar, was „besiegen“ oder „niederringen“ bedeutet. Es ist ein starkes Wort, das Entschlossenheit und Überlegenheit ausdrückt.
Im Kontext des Liedes, in dem Bad Bunny über seinen Erfolg und seine Dominanz spricht, sagt er: „Si se tira Mayweather también lo derroto“ (Wenn Mayweather antritt, besiege ich ihn auch). Dies unterstreicht seine unerschütterliche Selbstsicherheit und seinen Anspruch, der Beste zu sein, selbst gegen eine Legende wie Mayweather.
In „EL MUNDO ES MÍO“ macht der puerto-ricanische Megastar Bad Bunny direkt klar, wer hier das Sagen hat: „Yo hago lo que me dé la gana“ („Ich mache, worauf ich Bock habe“). Der Track ist pure Selbstsicherheit. Er blickt auf seinen Weg zurück und zählt die Zahlen auf: „Yo pasé de cero a 7.25, después un millón“ („Ich ging von null auf 7,25, danach eine Million“). Die 7,25 stehen für den Mindestlohn in US-Dollar pro Stunde, den man in Puerto Rico verdient, bevor der große Reichtum kam. Wer damals an ihm zweifelte, muss heute schweigen („Todo el que habló mal de mí se tuvo que callar“). Sogar die Hater fragen inzwischen nach Selfies mit ihm.
Dabei wirft er mit spannenden Popkultur-Referenzen um sich. Er widerspricht der Salsa-Legende Héctor Lavoe, der einst sang, dass alles ein Ende hat („Todo tiene su final, me lo dijo Héctor Lavoe / Pero yo seré por siempre“ – „Alles hat ein Ende, sagte mir Héctor Lavoe / Aber ich werde für immer sein“). Er fordert den Cy Young Award ein (die wichtigste Trophäe für Baseball-Pitcher), zitiert die Boyband Menudo mit ihrem Hit „Súbete A Mi Moto“ und behauptet sogar, er würde Boxer Floyd Mayweather im Ring schlagen. Trotz all der Prahlerei teilt er das Gefühl am Ende mit uns: „El mundo es mío / El mundo es tuyo“ („Die Welt gehört mir / Die Welt gehört dir“).