Levantarse bedeutet wörtlich „aufstehen“ oder „sich erheben“. Es ist ein zentrales Verb in diesem Lied, das eine tiefere Bedeutung als nur die physische Handlung des Aufstehens hat.
Im Kontext des Liedes wird es metaphorisch verwendet, um das Wiederaufstehen nach Rückschlägen und Schwierigkeiten im Leben zu beschreiben. Alvaro Soler ermutigt dazu, sich immer wieder aufzurichten, egal wie oft man fällt, und betont die Resilienz und den Optimismus, die man braucht, um weiterzumachen.
Kennst du diese Leute, die dir sofort ein „Qué loco“ (Wie verrückt) an den Kopf werfen, sobald du eine eigene Idee hast? Alvaro Soler dreht den Spieß in diesem Popsong einfach um. Je öfter jemand Nein sagt, desto mehr will er beweisen, dass sein Plan funktioniert: „Pero yo cuanto más me digas que no / Más ganas tengo“ (Aber je mehr du mir Nein sagst, desto mehr Lust habe ich darauf). Für Spanischlernende ist das eine tolle Redewendung: tener ganas de bedeutet einfach „Lust auf etwas haben“.
Der eigentliche Kern des Tracks ist aber das Hinfallen und Wiederaufstehen. Alvaro redet Klartext über Rückschläge: „Te caes y te hieres / Levántate que puedes aprendes mucho más“ (Du fällst hin und verletzt dich, steh auf, du schaffst das, du lernst viel mehr daraus). Man stolpert von links nach rechts, schlägt sich das Knie auf, doch am Ende gilt die simple Botschaft: „Aunque tengas heridas / La vida seguirá“ (Auch wenn du Wunden hast, das Leben geht weiter). Keine Ausreden, denn wer liegen bleibt, erreicht gar nichts („Si no nunca vas a llegar a alcanzarlo todo“). Ein ehrlicher Song darüber, dass Narben eben dazugehören.