Masoquista bedeutet "Masochist". Es ist ein starkes und ungewöhnliches Wort, das man nicht oft in Liedern hört und das sofort Neugier weckt.
Im Kontext des Liedes beschreibt der Sänger, wie er sich immer wieder in die Liebe stürzt, obwohl er weiß, dass es ihm Schmerz bereiten wird. Er nennt sich selbst einen Masochisten, weil er diesen Kreislauf des Verliebens und Leidens nicht durchbrechen kann, was dem Lied eine tiefere, selbstreflexive Ebene verleiht.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du genau weißt, dass dir eine Sache das Herz brechen wird, du dich aber trotzdem kopfüber hineinstürzt? Genau darum geht es bei Prince Royce in dieser Bachata-Nummer. Er beschreibt eine endlose Schleife aus Schmerz und Hoffnung: „Tanto caminar y aquí estoy de nuevo / En el mismo lugar donde no quiero“ („So viel gelaufen und hier bin ich wieder / Am selben Ort, an dem ich nicht sein will“). Die Geschichte ändert sich kaum, nur die Gesichter wechseln („Otro personaje, el mismo cuento“ – „Eine andere Figur, dieselbe Geschichte“). Er vergleicht den Liebesschmerz extrem dramatisch mit einem Dolch in der Brust: „Una herida, otra daga clavada de nuevo en mi pecho“ („Eine Wunde, schon wieder ein Dolch, der in meiner Brust steckt“).
Er weiß selbst, wie absurd das ist, und bezeichnet sich ohne Umschweife als masochistisch und frustriert („Masoquista, estoy loco, frustrado“). Trotzdem gibt er die Suche nach echten Gefühlen nicht auf („yo no pierdo la esperanza de amar y de un 'te quiero'“ – „ich verliere nicht die Hoffnung zu lieben und auf ein 'Ich liebe dich'“). Er kapituliert vor der Liebe und nimmt die nächsten Tränen ganz bewusst in Kauf: „Me confieso, estoy rendido / Del amor de una mujer“ („Ich gestehe, ich habe mich der Liebe einer Frau ergeben“). Ein Song für alle, die trotz Liebeskummer einfach unverbesserliche Romantiker bleiben!