Plebita ist eine regionale, liebevolle Bezeichnung aus dem mexikanischen Spanisch für ein Mädchen oder eine junge Frau. Das Wort ist die weibliche Verkleinerungsform von plebe und klingt dadurch vertraut und zärtlich.
Im Song richtet sich die Zeile „Para la plebita“ an die junge Frau, um die es in der Geschichte geht. Der regionale Slang macht das Wort besonders charakteristisch für den Stil des Liedes und zu einem spannenden Ausdruck für Lernende.
Hast du schon mal nachts in den Himmel gestarrt und dir gewünscht, der Mond könnte deiner Ex-Freundin eine Nachricht überbringen? Genau das machen der mexikanische Sänger Peso Pluma und Junior H in diesem Corrido Tumbado. Der Erzähler weiß ganz genau, dass seine Verflossene mittlerweile mit einem anderen zusammen ist: „Que tú ya estás con otro y espero te cuide bien“ (Dass du schon mit einem anderen zusammen bist und ich hoffe, er passt gut auf dich auf). Statt Terror zu schieben, beauftragt er einfach den Mond als ewigen Bodyguard: „Cuídala / Mi luna, tú la ves por siempre / Dile que no me verá / Pero tú sí estarás“ (Pass auf sie auf / Mein Mond, du siehst sie für immer / Sag ihr, dass sie mich nicht sehen wird / Aber du wirst da sein). Er zieht sich komplett zurück, verlangt aber vom Nachthimmel, sie im Blick zu behalten.
Zwischendurch wird der Schmerz kurz beiseitegeschoben, um sich gegenseitig mit typischem mexikanischem Slang zuzuprosten. Junior H ruft „Que siga la mata dando, viejo“, ein Spruch aus Mexiko, der wörtlich bedeutet „Möge die Pflanze weiter Früchte tragen“ – also frei übersetzt: „Lass das Ding weiter am Laufen halten, Alter!“. Kurz darauf widmet Peso Pluma die Strophe einer „plebita“, was im Norden Mexikos einfach umgangssprachlich für ein junges Mädchen oder die Freundin steht. Dazu droppt er seinen Spitznamen „Doble P“ (Doppel-P für Peso Pluma). Der Song balanciert damit perfekt zwischen kitschiger Himmelsbeobachtung und lässigen Kumpel-Rufen am Mikrofon.