Daño bedeutet "Schaden" oder "Verletzung". Es ist ein zentrales Wort in diesem Lied, das die emotionalen Wunden beschreibt, die eine Beziehung hinterlassen kann.
Im Kontext des Liedes singt Peso Pluma: "Te amo aunque me hagas tanto fucking daño" (Ich liebe dich, auch wenn du mir so viel verdammten Schaden zufügst). Dieses Wort fängt die widersprüchlichen Gefühle von Liebe und Schmerz perfekt ein und macht es zu einem einprägsamen und emotionalen Begriff.
„Daño“ erzählt von einer Trennung, die für den Erzähler viel zu schnell passiert ist. Eine einzige Nacht hat gereicht, damit sie ihn verlässt: „Sólo una noche bastó pa' que me dejara“ [Nur eine Nacht hat gereicht, damit sie mich verlässt]. „Pa'“ ist die verkürzte Umgangssprache für „para“. Die Frau sagt, sie sei müde und erschöpft und wolle nichts mehr von ihm. Mit „a la chingada“ [zum Teufel damit] wird sie sehr direkt. Er behauptet zwar, es werde keine Vorwürfe geben, fügt aber sofort hinzu: „Bueno, no prometo nada“ [Na gut, ich verspreche nichts]. Danach droht er betrunken anzurufen und ihr Handy mit Nachrichten oder Anrufen zu überfluten. Das „Hey“ und ihr knappes „¿Qué quieres?“ [Was willst du?] machen den Streit fast wie ein Telefongespräch hörbar.
Dann wird er verletzlicher: Nach Hause zu kommen und ihre Lippen nicht mehr zu spüren, fühlt sich für ihn „extraño“ [seltsam] an. Er möchte sie neben sich haben, lächelt kaum noch und bittet: „Ven, mami, dame la mano“ [Komm, Baby, gib mir die Hand]. „Mami“ ist hier eine zärtliche Anrede, keine wörtliche Bezeichnung für seine Mutter. Er will mit ihr aus dieser „mundo extraño“ [seltsamen Welt] verschwinden und hat bereits so viele Tränen vergossen, dass er ein Tuch braucht: „Llené de lágrimas el paño“ [Ich habe das Tuch mit Tränen gefüllt]. Gerade deshalb sitzt die letzte Zeile so fest: „Te amo aunque me hagas tanto fucking daño“ [Ich liebe dich, obwohl du mir so verdammt wehtust]. Der Refrain wiederholt diesen Widerspruch immer wieder: Er weiß, dass die Beziehung ihn verletzt, kann seine Liebe aber trotzdem nicht loslassen.