Zingari bedeutet wörtlich „Zigeuner“ oder „Nomaden“. Es ist ein interessantes Wort, da es nicht alltäglich ist und eine bestimmte Lebensweise und Kultur impliziert.
Im Kontext des Liedes „Terra Promessa“ verwendet Eros Ramazzotti das Wort, um die junge Generation zu beschreiben, die auf der Suche nach ihrem Weg ist, ohne festen Wohnsitz oder klare Richtung, aber voller Hoffnung und Illusionen für die Zukunft. Sie sind „Zingari di professione“ – quasi professionelle Nomaden, die ihre eigene „versprochene Erde“ suchen.
In "Terra Promessa" singt Eros Ramazzotti über die Jugend und ihre Träume. Er beschreibt, wie junge Leute heute sind: Sie denken oft an Amerika ("Pensiamo sempre all'America") und schauen weit in die Ferne ("Guardiamo lontano, troppo lontano"). Reisen ist ihre Leidenschaft, sie wollen neue Leute treffen und neue Emotionen erleben.
Es geht aber auch um die Unsicherheiten dieser Generation. Sie sind "Anime nella città" [Seelen in der Stadt], sitzen in leeren Kinos oder Bars und gehen nachts alleine spazieren, auch wenn die Zukunft ihnen ein bisschen Angst macht ("Anche se il domani ci fa un po' paura"). Trotzdem geben sie nicht auf. Sie werden nicht müde, ihren Weg zu suchen ("Non ci stancheremo di cercare il nostro cammino"), bis sie ein "terra promessa" [verheißenes Land] finden, eine andere Welt, in der ihre Gedanken wachsen können.