Granted kommt hier in der Phrase "took you for granted" vor, was "dich für selbstverständlich halten" bedeutet. Es ist ein Ausdruck, der oft verwendet wird, wenn man den Wert oder die Anwesenheit einer Person oder Sache erst erkennt, nachdem man sie verloren hat.
Im Lied bedauert der Sänger, dass er die Liebe und die Beziehung nicht genug geschätzt hat, als er sie hatte. Es ist ein emotionales Wort, das Reue und die Erkenntnis eines Fehlers ausdrückt, was viele Hörer nachempfinden können.
In „All I Ever Wanted“ nimmt uns der australische Singer-Songwriter Dean Lewis mit auf eine emotionale Reise voller Sehnsucht und Bedauern. Der Song erzählt die Geschichte von jemandem, der weit weg von zu Hause ist und schmerzlich erkennt, was er verloren hat. Er fühlt sich, als würde er „ins Leere fallen“ (falling), während er auf eine Nachricht von einer geliebten Person wartet. Er gibt zu, Fehler gemacht und diese Person für selbstverständlich gehalten zu haben: „Ich habe nach etwas gesucht, als ich es schon hatte“ (I was looking for something when I already had it).
Der Refrain enthüllt den Kern seines Wunsches: Er wollte diese Person einfach nur so lieben, wie sie ihn geliebt hat, besonders in den privaten Momenten, wenn „niemand sonst zusah“ (nobody else was watching). Er sehnt sich nach den unbeschwerten Tagen ihrer Jugend zurück, als sie sich versprachen, sich niemals zu ändern. Mit der ehrlichen und herzzerreißenden Erkenntnis „Alles, was ich jemals wollte, warst du“ (All I ever wanted was you) entschuldigt er sich und verspricht, bald nach Hause zu kommen. Es ist eine kraftvolle Ballade über die späte Einsicht, dass das größte Glück oft das ist, was man bereits hatte.