Mitonnes kommt vom Verb mitonner, was umgangssprachlich „lügen“ oder „schwindeln“ bedeutet. Es ist ein interessantes Wort, da es nicht so gebräuchlich ist wie mentir.
Im Lied singt Aya Nakamura: „J'suis paranoïaque j'sais qu'tu mitonnes“ (Ich bin paranoid, ich weiß, dass du lügst). Sie verwendet es, um ihre Frustration und ihr Misstrauen gegenüber der Person auszudrücken, die ihr nicht antwortet, und verleiht dem Text eine authentische, alltägliche Note.
In Aya Nakamuras Song "Réponds" geht es um die Frustration und Verwirrung, die man empfindet, wenn jemand, den man erreichen möchte, einfach nicht antwortet. Die Sängerin beschreibt, wie sie unzählige Nachrichten geschickt ("J't'ai envoyé dix messages") und mehrmals angerufen hat ("J't'ai appelé plusieurs fois même"), aber keine Reaktion bekommt. Es ist, als würde die Person sie nicht hören ("Comme si tu m'entendais pas, babe").
Sie fragt sich, warum die andere Person nicht antwortet ("dis moi pourquoi tu n'répondss pas") und fühlt sich ignoriert. Die wiederholte Aufforderung "Réponds, réponds, réponds quand j'te parle" (Antworte, antworte, antworte, wenn ich mit dir spreche) zeigt, wie sehr sie sich eine Reaktion wünscht. Sie ist sogar paranoid und glaubt, dass die Person lügt ("J'suis paranoïaque j'sais qu'tu mitonnes"). Es ist ein Gefühl, als würde man für dumm verkauft ("tu m'prend pour une conne"), wenn man immer nur mit dem Anrufbeantworter spricht.