Catin ist ein umgangssprachliches und abfälliges Wort, das "Hure" oder "Schlampe" bedeutet. Es ist ein starkes Wort, das man nicht oft in Liedern hört und das hier bewusst provokativ eingesetzt wird.
Im Lied weist Aya Nakamura die Gerüchte zurück, sie sei leicht zu haben, indem sie singt: "J'suis pas ta catin Djadja" (Ich bin nicht deine Hure, Djadja). Sie stellt klar, dass sie sich nicht von jemandem ausnutzen lässt und ihre Unabhängigkeit betont.
In „Djadja“ stellt Aya Nakamura einen Mann zur Rede, der Gerüchte über sie verbreitet und so tut, als wäre zwischen ihnen etwas gelaufen. Gleich am Anfang fragt sie: „J'entends des bails atroces sur moi“ [Ich höre schreckliche Geschichten über mich]. Ihre Antwort ist spöttisch und direkt: „Mais ça va pas, mais t'es taré ouais“ [Was stimmt denn nicht mit dir, bist du verrückt?]. Sie könnte ihn öffentlich bloßstellen, sagt aber: „J'pourrais t'afficher mais c'est pas mon délire“ [Ich könnte dich vor allen bloßstellen, aber das ist nicht mein Ding]. „Djadja“ klingt dabei wie der Name oder Spitzname, mit dem sie ihn immer wieder anspricht.
Der Refrain setzt ihre Grenze glasklar: „Y a pas moyen“ [Auf keinen Fall] und „J'suis pas ta catin“ [Ich bin nicht deine Hure]. „Catin“ ist ein sehr abwertendes Wort, das sie entschieden zurückweist. Während er offenbar über sie redet, konzentriert sie sich lieber auf ihr eigenes Leben: „Tu penses à moi, je pense à faire de l'argent“ [Du denkst an mich, ich denke daran, Geld zu verdienen]. Besonders bissig ist auch „J'suis pas ta daronne“ [Ich bin nicht deine Mutter]: „daronne“ ist französischer Slang für Mutter, und sie will ihm weder Moralpredigten halten noch seine Probleme lösen. Die wiederholte Zeile „Genre en Catchana baby tu dead ça“ [So nach dem Motto: In Catchana, Baby, machst du das kaputt] bleibt bewusst wie ein frecher, rhythmischer Spruch stehen. Insgesamt klingt der Song wie eine schlagfertige Abfuhr an jemanden, der sich größer darstellen will, als er ist.