Dare ist ein umgangssprachliches Wort, das "cool", "krass" oder "toll" bedeutet. Es ist ein moderner Ausdruck, der oft in der Jugendsprache verwendet wird und dem Lied eine sehr aktuelle und authentische Note verleiht.
In "Mon Chéri" beschreibt Aya Nakamura, wie ihr Geliebter "le biz' gère et c'est dare" – er kümmert sich um sein Geschäft und das ist "krass" oder "beeindruckend". Es zeigt, dass sie seine Fähigkeiten und seinen Stil bewundert, was das Wort besonders einprägsam macht.
In „Mon Chéri“ schwärmt Aya Nakamura von einem Mann, der Geschäftssinn, Stil und eine starke Ausstrahlung hat. Er „gère le biz’“ [kümmert sich um seine Geschäfte] und „a le flow“ [hat einen coolen Stil]. Dazu nimmt er sie gern mit auf Reisen. Die Erzählerin wollte sich zunächst gar nicht verlieben, liegt nun aber in seinen Armen und sagt offen: „J’suis accro“ [ich bin süchtig nach ihm]. Das Bild „en l’air, sans parachute“ [in der Luft, ohne Fallschirm] macht ihre Verliebtheit schön übertrieben: Sie lässt sich fallen und denkt nicht ans Bremsen.
Der Song spielt außerdem mit Luxus und Verführung. „Loubou’“ meint sehr wahrscheinlich Louboutin-Schuhe, „beaucoup d’sacs“ sind viele Taschen. Sie weiß, dass sie sich ihm früher oder später nicht entziehen würde: „Tu m’as tenté, je suis tombée“ [du hast mich verführt, ich bin gefallen]. Besonders locker klingt das wiederholte Bild von ihnen „posés dans la tchop“ [entspannt im Auto]. Aus „toi et moi“ [du und ich] wird schließlich „nous“ [wir]: Für sie ist die Sache entschieden. Sie hat die Grenze überschritten, ist „à toi“ [dein] und kann sich von diesem charmanten, gut gekleideten Mann einfach nicht mehr lösen.