Incognita bedeutet "Unbekannte" oder "Ungewissheit". Es ist ein Wort, das man nicht alltäglich in Liedern hört und das eine gewisse Tiefe und Nachdenklichkeit vermittelt.
Im Lied singt Sal Da Vinci: "So bene che è una grande incognita il futuro" (Ich weiß gut, dass die Zukunft eine große Unbekannte ist). Er verwendet es, um die Unsicherheit des Lebens und der Zukunft zu beschreiben, aber auch die Bereitschaft, diese Ungewissheit gemeinsam mit der geliebten Person zu meistern. Es ist ein schönes Wort, das die emotionale Reise des Paares im Lied unterstreicht.
Suchst du nach der ultimativen Hymne für den Hochzeitstag? Der italienische Sänger Sal Da Vinci liefert mit „Per Sempre Sì“ genau das ab. Die Geschichte beginnt ganz bescheiden: Am Anfang war er nur ein Fremder („Io che per te ero solo un uomo sconosciuto“ [Ich, der für dich nur ein unbekannter Mann war]). Doch nun steht sie im weißen Brautkleid vor ihm („vestita in bianco sposa“) und er verspricht ihr vor Gott mit der Hand auf der Brust die Ewigkeit. Er macht sich auch keine Illusionen über die Zukunft. Schwierigkeiten und steile Hänge gehören für ihn fest dazu, denn: „un amore, non è amore per la vita / Se non ha affrontato la più ripida salita“ (Eine Liebe ist keine Liebe fürs Leben, wenn sie sich nicht dem steilsten Anstieg gestellt hat).
Was diesen Popsong besonders liebenswert macht, ist seine Mischung aus großen Schwüren und ehrlichem Alltag. Streit gehört für ihn genauso dazu wie Versöhnung („Litigare e far l'amore poi che male c'è“ [Streiten und danach lieben, was ist schon Schlimmes dabei?]). Für Sprachfans hat das Finale noch ein tolles Extra: Sal Da Vinci wechselt ganz am Ende vom Standard-Italienischen in den neapolitanischen Dialekt und singt: „Accussì / Sarrà pe sempe sì“ (So, es wird für immer Ja sein!). Ein simples Wort besiegelt hier ein ganzes Leben zu zweit.