Narghilè ist das italienische Wort für Wasserpfeife oder Shisha. Es ist ein eher ungewöhnliches Wort in einem Popsong und weckt Neugierde.
Im Lied wird es im Kontext einer Szene verwendet, in der jemand Shisha raucht und fragt: "Fuma narghilè mi chiede come va" (Er raucht Shisha und fragt mich, wie es geht). Dieses Wort verleiht dem Text eine exotische und moderne Note, die zum Nachdenken anregt.
Mahmood nimmt uns in "Soldi" mit auf eine sehr persönliche Reise, die sich um eine komplizierte Vater-Sohn-Beziehung dreht. Es geht um die Enttäuschung und den Schmerz, wenn man merkt, dass jemand, der einem nahesteht, nur an Geld interessiert war. Der Song beginnt mit Bildern aus der Kindheit, wie der Hitze in der Vorstadt und der Sorge der Mutter, während der Vater ein ganz anderes Leben führt: "Beve champagne sotto Ramadan" [Er trinkt Champagner während des Ramadan] und "Fuma narghilè mi chiede come va" [Er raucht Wasserpfeife, fragt mich, wie es geht].
Man spürt die Distanz und das Misstrauen, das sich über die Jahre aufgebaut hat. Der Sänger fragt sich immer wieder: "Pensavi solo ai soldi, soldi" [Hast du nur an Geld gedacht, Geld?]. Es ist eine Anklage, aber auch eine tiefe Verletzung, denn er hat erkannt, dass die Liebe, die er sich wünschte, nie wirklich da war: "Ti sembrava amore ma era altro" [Es schien Liebe zu sein, aber es war etwas anderes]. Die Zeile "È difficile stare al mondo quando perdi l'orgoglio" [Es ist schwer, auf der Welt zu sein, wenn man seinen Stolz verliert] bringt die emotionale Last auf den Punkt. Am Ende bleibt die Frage, wohin der Vater verschwunden ist: "Ieri eri qua ora dove sei, papà" [Gestern warst du hier, wo bist du jetzt, Papa?]. Ein wirklich ergreifender Song!