Labirinto bedeutet "Labyrinth". Es ist ein faszinierendes Wort, das man nicht alltäglich in Liedern hört und eine starke visuelle Vorstellung hervorruft.
Im Kontext des Liedes verwendet Laura Pausini es, um die Komplexität und Verwirrung der Nostalgie zu beschreiben: "Dal labirinto della nostalgia" (Aus dem Labyrinth der Nostalgie). Es verdeutlicht, wie man sich in den Erinnerungen verlieren kann, genau wie in einem Labyrinth.
Laura Pausinis „Strani Amori“ ist eine Hymne an die komplizierten, manchmal schmerzhaften ersten Lieben, die uns alle prägen. Sie singt davon, wie man Zeit an jemanden verschwendet, der Versprechungen macht und sich nie ändert: „Quanto tempo perso dietro a lui / Che promette e poi non cambia mai“ [Wie viel Zeit habe ich hinter ihm verloren / Der verspricht und sich dann nie ändert]. Es geht um diese seltsamen Lieben, die uns in Schwierigkeiten bringen, aber eigentlich sind wir es selbst, die sich in diese Situationen begeben.
Das Lied beschreibt das Warten am Telefon, das Streiten, das Gefühl eines Knotens im Magen und die Einsamkeit, wenn er nicht da ist. Diese „strani amori“ [seltsamen Lieben] lassen uns wachsen und zwischen Tränen lächeln. Es gibt so viele Seiten zu schreiben, Träume und blaue Flecken zu teilen. Am Ende erkennt sie, dass sie einen echten Abschied braucht: „Mi dispiace devo andare via / Questa volta l'ho promesso a me / Perché ho voglia di un amore vero / Senza te“ [Es tut mir leid, ich muss gehen / Diesmal habe ich es mir selbst versprochen / Weil ich mir eine wahre Liebe wünsche / Ohne dich]. Es ist eine Geschichte, die viele von uns kennen – diese ersten Lieben, die uns prägen, auch wenn sie zerbrechlich sind und manchmal gehen müssen.