Das Wort "Pastempomat" ist ein Neologismus, der aus den polnischen Wörtern "past" (Vergangenheit) und "tempomat" (Tempomat) gebildet wurde.
Es ist ein sehr kreatives und einzigartiges Wort, das die Idee eines "Tempomats der Vergangenheit" vermittelt. Im Kontext des Liedes könnte es bedeuten, dass der Protagonist versucht, die Geschwindigkeit seiner Erinnerungen oder vergangener Ereignisse zu kontrollieren, oder dass er in der Vergangenheit feststeckt, als ob ein Tempomat ihn dort halten würde. Diese Wortschöpfung macht den Titel des Liedes besonders einprägsam und regt zum Nachdenken an.
In Dawid Podsiadłos „Pastempomat“ geht es um eine nächtliche Autofahrt, die viel mehr ist als nur das. Der Sänger ist „wpatrzony w białe snopy światła“ [starrt in die weißen Lichtbündel] und fährt „późną nocą pod prąd“ [spät in der Nacht gegen den Strom]. Das Gefühl, dass es der „ostatni rejs“ [letzte Fahrt] sein könnte, schwebt in der Luft, während er den „ostatni promień słońca“ [letzten Sonnenstrahl] hinter sich lässt.
Es ist eine melancholische Reise, bei der er zugibt: „Wiesz, że tak bardzo lubię dzień / Gdy ciebie nie ma, tracę sens“ [Du weißt, dass ich den Tag so sehr mag / Wenn du nicht da bist, verliere ich den Sinn]. Er bittet: „Proszę, dowiedz się / Czemu jest mi tutaj aż tak źle“ [Bitte, finde heraus / Warum es mir hier so schlecht geht]. Die Nacht scheint ein sicherer Ort für diese Geständnisse zu sein, denn „Nocą łatwiej mi to przyznać jest“ [Nachts fällt es mir leichter, das zuzugeben]. Während er an „mijające auta / Tempomaty, pasy, bieg“ [vorbeifahrenden Autos / Tempomaten, Spuren, Gängen] vorbeifährt, fragt er sich, ob ihn jemand vermissen wird: „Czy ktoś zapamięta mnie / Jeśli dzisiaj zniknę“ [Wird sich jemand an mich erinnern / Wenn ich heute verschwinde?]. Es ist ein Lied über das Suchen nach dem eigenen Weg und dem Sinn im Leben, besonders wenn man sich verloren fühlt.