Rengaine bedeutet wörtlich „Refrain“ oder „Leier“, kann aber auch eine sich wiederholende, oft nervige Melodie, Phrase oder Geschichte beschreiben.
Im Lied spricht Céline Dion von einer „rengaine insolente“, die sich hartnäckig wiederholt. Es ist eine schöne Metapher für die hartnäckige innere Stimme oder die Kindheitserinnerungen, die uns immer wieder einholen und uns daran erinnern, wer wir wirklich sind, auch wenn wir versuchen, uns zu verändern.
In Célines Dion's "On Ne Change Pas" singt sie darüber, dass wir uns im Grunde nie wirklich ändern. Wir ziehen nur "die Kostüme anderer an" [On met juste les costumes d'autres sur soi], aber darunter bleiben wir dieselben. Es ist, als würden wir nur verschiedene Rollen spielen, während unser wahres Ich, das Kind in uns, immer noch da ist.
Sie spricht davon, dass wir nicht wirklich erwachsen werden, sondern nur ein bisschen wachsen, "gerade lange genug für einen Traum" [tout juste le temps d'un rêve]. Wir vergessen das unschuldige Kind in uns nicht, das noch "fast nackt" [presque nu] ist. Auch wenn wir uns manchmal verstellen und "Kampfposen einnehmen" [On attrape des airs et des poses de combat], bleibt dieses innere Kind bestehen und erinnert uns daran, wer wir wirklich sind. Céline singt, dass sie selbst "Bilder und Träume kopiert" [J'ai copié des images et des rêves] hat, aber tief in ihr drin ist immer noch das kleine, besorgte Mädchen, das sie leise anspricht.