Nenia bedeutet 'Wiegenlied' oder 'Klagelied'. Es ist ein eher seltenes und poetisches Wort, das man nicht oft in modernen Liedern findet.
Im Kontext des Liedes singt der Protagonist: "Con me porto la chitarra se la notte piangerò, una nenia di paese suonerò" (Ich nehme meine Gitarre mit, wenn ich nachts weinen werde, werde ich ein Dorflied spielen). Hier vermittelt "nenia" eine tiefe Melancholie und die Sehnsucht nach der Heimat, die er verlassen muss.
In „Che Sarà“ geht es um das Gefühl des Abschieds und der Ungewissheit, wenn man seine Heimat verlässt. Der Sänger beschreibt sein Dorf, das „auf dem Hügel liegt, ausgestreckt wie ein alter Schlafender“ („Paese mio che stai sulla collina Disteso come un vecchio addormentato“). Es ist ein Ort der Langeweile und des Verlassenseins, den er nun hinter sich lässt, um in die Welt hinauszugehen.
Die große Frage, die ihn begleitet, ist: „Was wird aus meinem Leben werden, wer weiß das?“ („Che sarà della mia vita chi lo sa?“). Er weiß nicht, was die Zukunft bringt – ob er alles schaffen wird oder vielleicht gar nichts. Aber er ist bereit, es herauszufinden: „Ab morgen wird man sehen“ („Da domani si vedrà“). Er nimmt seine Gitarre mit, um sich in einsamen Nächten mit einem Wiegenlied aus seiner Heimat zu trösten, und verspricht seiner Liebe, dass er eines Tages zurückkehren wird. Es ist ein Lied über Mut, Hoffnung und die bittersüße Melancholie des Aufbruchs.