Wannabe ist ein umgangssprachlicher Begriff, der von "want to be" (sein wollen) abgeleitet ist. Es beschreibt jemanden, der versucht, jemand anderes zu sein oder so zu tun, als ob er zu einer bestimmten Gruppe gehört, oft ohne die nötigen Fähigkeiten oder den Status zu haben.
Im Lied singt Lukas Graham: "The other kids were calling me a wannabe." Er erzählt, wie andere ihn als Möchtegern-Star verspotteten, als er von seinen Hollywood-Träumen sprach. Es ist ein interessantes Wort, das die Herausforderungen und das Urteil widerspiegelt, denen man begegnet, wenn man große Träume hat.
In „Mama Said“ nimmt uns der dänische Sänger Lukas Graham mit auf eine Reise in seine Kindheit. Er singt von einer Zeit, in der seine Familie nicht viel Geld hatte. Statt exotischer Urlaube besuchten sie nur Freunde und neue Kleidung gab es selten – meistens wurden Sachen weitergegeben. Doch trotz der einfachen Verhältnisse war es eine glückliche Zeit, geprägt von der beruhigenden Stimme seiner Mutter, die immer wieder versicherte: „Mama said that it was okay.“ Die Eltern gaben ihm das Gefühl, ein „gutes Kind“ zu sein und lehrten ihn, sich nicht um das Gerede anderer zu kümmern.
Auf diesem Fundament aus Liebe und Selbstvertrauen baute der Sänger seine großen Träume auf. Er wollte nach Hollywood und im Fernsehen singen, auch wenn andere Kinder ihn dafür als „Wannabe“ verspotteten. Der Song erzählt von diesem Weg zum Erfolg und dem Triumph, als er es geschafft hatte („now they all standing right in front of me“). Doch auch im Erfolg vergisst er nie, wo er herkommt. Er weiß, dass seine alten Freunde und seine Wurzeln ihm Halt geben, genau wie die Worte seiner Mutter, die ihm bis heute Kraft spenden.