Fictitious bedeutet 'fiktiv' oder 'erfunden'. Es ist ein interessantes Wort, da es nicht alltäglich ist und eine gewisse Eleganz besitzt.
Im Lied verwendet Fergie es, um Gerüchte oder falsche Annahmen über sich selbst zu widerlegen. Sie singt: "And if you were suspicious, all that shit is fictitious", was bedeutet, dass alle verdächtigen Gerüchte über sie erfunden sind. Es ist eine starke Aussage, um ihre Unabhängigkeit und ihr Selbstbewusstsein zu betonen.
In „Fergalicious“ präsentiert sich die US-amerikanische Sängerin Fergie mit einer riesigen Portion Selbstbewusstsein. Sie erfindet sogar ein eigenes Wort, um sich zu beschreiben: Fergalicious, eine Mischung aus ihrem Namen und dem englischen Wort delicious (lecker). Mit diesem Begriff beschreibt sie ihre unwiderstehliche Anziehungskraft, die Jungs verrückt macht („make them boys go crazy“). Fergie weiß genau um ihre Wirkung und singt davon, wie die Jungs Schlange stehen, nur um einen Blick auf sie zu erhaschen.
Doch der Song ist mehr als nur Prahlerei. Fergie stellt klar, dass sie zwar flirtet und die Aufmerksamkeit genießt, aber die Kontrolle behält. Sie betont: „I ain't easy, I ain't sleazy“ (Ich bin nicht einfach zu haben, ich bin nicht schäbig). Sie wehrt sich gegen Gerüchte, indem sie singt, dass sie nicht promiskuitiv ist und solche Behauptungen „fictitious“ (erfunden) seien. Der Song ist ein starkes Statement über weibliches Selbstvertrauen und die Macht, die eigene Sexualität selbstbestimmt zu definieren.