Imaginary bedeutet 'imaginär' oder 'eingebildet'. Es ist ein interessantes Wort, da es die Grenze zwischen Realität und Fantasie in Frage stellt.
Im Lied fragt der Sänger: "Were you only imaginary?" (Warst du nur imaginär?). Dies fängt die Verwirrung und den Zweifel ein, ob eine geliebte Person jemals wirklich existiert hat oder nur ein Produkt der eigenen Vorstellung war. Es ist ein emotionales Wort, das die Unsicherheit der Erinnerung und des Verlusts hervorhebt.
„Faded“ vom norwegischen Künstler Alan Walker ist ein Dance-Track, der eine einzige, eindringliche Frage stellt: „Where are you now?“ [Wo bist du jetzt?]. Der Sänger sucht nach jemandem, der wie ein Geist verschwunden ist. Diese Person war einst „the shadow to my light“ [der Schatten zu meinem Licht], doch jetzt ist sie weg. Die Suche wird so verzweifelt, dass er sich fragt, ob diese Verbindung überhaupt real war: „Was it all in my fantasy? Were you only imaginary?“ [War alles nur in meiner Fantasie? Warst du nur eingebildet?].
Die Bilder in diesem Song sind riesig und geheimnisvoll. Die verlorene Person wird mit der mythischen Stadt Atlantis verglichen, die „under the sea“ [unter dem Meer] versunken ist – ein unerreichbarer, verlorener Ort. Währenddessen kämpft der Sänger mit seinen eigenen Dämonen, denn „the monster's running wild inside of me“ [das Monster in mir läuft Amok]. Er fühlt sich selbst verloren und ausgelaugt, oder eben „faded“ [verblasst]. Es ist ein Gefühl des Verlorenseins in einer Welt, die nicht mehr so hell leuchtet wie früher.