Telenovela ist ein Lehnwort aus dem Spanischen und bedeutet „Seifenoper“ oder „Fernsehserie“.
Im Lied wird es verwendet, um die dramatischen und oft übertriebenen Konflikte in einer Beziehung zu beschreiben, die an die Handlung einer Seifenoper erinnern. Es ist ein interessantes Wort, da es die kulturelle Präsenz dieser Art von Dramen widerspiegelt und die Intensität der emotionalen Achterbahnfahrt im Lied hervorhebt.
In „K La Meteo“ von What’s Up featuring Andra wird eine Beziehung wie ein Wetterbericht beschrieben, bei dem die Vorhersage einfach nicht mehr stimmt. „O fi soare, dar nu-l văd io“ [Vielleicht ist es sonnig, aber ich sehe die Sonne nicht] klingt dabei wie eine kleine, trotzige Alltagssprache: Angeblich gibt es noch Hoffnung, doch für die singende Person ist sie nicht zu sehen. Zwischen den beiden herrscht „furtună“ [Sturm], sie richten gemeinsam Schaden an „ca un uragan“ [wie ein Hurrikan] an, und trotzdem belügen sie sich „ca la Meteo“ [wie beim Wetterbericht]. Besonders stark ist der Gegensatz zwischen „Ecuator“ [Äquator] und „Antarctica“ [Antarktis]: Ein Herz sollte warm sein, doch die andere Person ist innerlich eiskalt.
Die Bilder werden immer dramatischer und zugleich witzig überzogen. Emotionale Wunden bekommen noch Salz, Regen kündigt die nächste „telenovelă“ [Seifenoper] an, und für die gemeinsame Krise soll sogar Rihanna eine geliehene „umbrelă“ [Regenschirm] schicken. Im zweiten Teil bleibt nur „vreme instabilă“ [wechselhaftes Wetter] zwischen den beiden, bis die Person weg will. „Soarele nostru e ascuns după nori“ [Unsere Sonne ist hinter Wolken verborgen], dazu kommen Donner, Blitze und Schauer. Der Refrain bleibt deshalb so einprägsam: Vielleicht ist irgendwo Sonne, aber in dieser Beziehung sieht niemand sie.