Ecomostri ist ein umgangssprachlicher Begriff, der wörtlich „Ökomonster“ bedeutet. Er beschreibt große, oft hässliche oder umweltschädliche Gebäude, die die Landschaft verschandeln.
Im Lied verwendet Tananai diesen Begriff auf eine überraschende und metaphorische Weise. Er singt: „Mi fai saltare in aria come gli ecomostri“ (Du bringst mich zum Explodieren wie die Ökomonster). Dies drückt aus, wie stark die Person ihn beeinflusst und wie sie seine innere Welt „sprengt“ oder verändert, ähnlich wie ungeliebte Bauten abgerissen werden.
Sommerhitze, die sich anfühlt wie der August 1996: Während alle anderen am Strand liegen, verbarrikadieren sich Tananai und Annalisa hinter geschlossenen Fensterläden. In STORIE BREVI geht es um diese eine seltene Verbindung, die heraussticht. Der Text nimmt die Sommerflirts anderer Leute aufs Korn: Für sie haben viele ein Plastikherz ("Hanno il cuore di plastica"), und die Beziehungen der anderen sind sowieso nur kurze Geschichten ("Tutte storie brevi le altre"). Wenn sie miteinander reden, explodiert die Stimmung fast: "Mi fai saltare in aria come gli ecomostri" (Du lässt mich in die Luft fliegen wie Bausünden). Das italienische Wort ecomostro bezeichnet hässliche Betonbauten in der Natur, die manchmal medienwirksam gesprengt werden – ein herrlich schräger Vergleich für Schmetterlinge im Bauch.
Statt Strandurlaub gibt es ein bisschen Hollywood-Mondschein im Zimmer ("bella luna hollywoodiana") und die Einladung, etwas Neues auszuprobieren ("Assaggia" – Koste mal). Die beiden bezeichnen sich als "due gatti neri" (zwei schwarze Katzen), die ganz entspannt und langsam durch ein Blau fliegen, das so satt ist wie der Denim ihrer Levi's-Jeans ("Voliamo piano piano / Nel blu come i tuoi Levi's"). Sie singen von einer Liebe mit Ecken und Kanten, die wehtun könnte ("Potrebbe farci male un tot"), aber genau deshalb bleibt sie spannend.