Dingueries ist ein umgangssprachlicher Begriff, der "Verrücktheiten" oder "verrückte Dinge" bedeutet. Es ist ein lebendiges Wort, das man nicht in jedem Lied findet und das eine gewisse Jugendlichkeit und Lockerheit vermittelt.
Im Kontext des Liedes, "Dire merci à toutes ces dingueries qui nous ont détruites un peu" (All diesen Verrücktheiten danken, die uns ein wenig zerstört haben), wird es verwendet, um die chaotischen und vielleicht unvernünftigen Erfahrungen zu beschreiben, die die Beziehung geprägt haben. Es zeigt eine interessante Perspektive, selbst den schwierigen Momenten zu danken.
In „Nouveau Départ“ („Neuanfang“) geht es um zwei Menschen, die sich sehr nahe waren, sich aber durch Streit und gegenseitige Verletzungen immer weiter verlieren. Sie hätten sich „mille fois au revoir“ („tausendmal auf Wiedersehen“) sagen können, doch stattdessen reden sie, hören einander zu, werden wütend und vergessen dabei, was sie einst verbunden hat. Besonders direkt ist die Zeile „C'est l'avenir qui nous a forcées à nous quitter“ („Die Zukunft hat uns gezwungen, uns zu trennen“): Die Trennung erscheint nicht einfach als Niederlage, sondern als notwendiger Schritt.
Der Refrain macht aus der Trennung sogar eine vorsichtige Hoffnung: „À ce qu'on se sépare, pour un nouveau départ“ („Dass wir uns trennen, für einen Neuanfang“). Abstand soll helfen, sich später vielleicht besser wiederzufinden. „Se laisser tomber“ bedeutet hier nicht, jemanden gefühllos fallen zu lassen, sondern einander loszulassen. Das umgangssprachliche „dingueries“ („verrückte Sachen“) beschreibt all die extremen Erlebnisse, die beide „un peu“ („ein bisschen“) zerstört haben. Später hört die Erzählerin auf, sich mit der Vergangenheit zu entschuldigen, und denkt an die Person, die sie zum Singen bringt. Schön und ziemlich trotzig ist ihr Gedanke: Die Geschichte ist sinnvoll, auch wenn sie dort beginnt, wo sie aufhören muss.