Verbannen bedeutet, jemanden aus einem Ort oder einer Gemeinschaft auszuschließen und fortzuschicken. Im Lied heißt es, dass die Sängerin aus dem Paradies verbannt werden könnte, wodurch das Wort eine dramatische, fast märchenhafte Atmosphäre erzeugt.
In „Dansen“ bedeutet Tanzen mehr als eine Bewegung: Es klingt wie der Wunsch, noch einen Moment lang frei und leicht zu sein, obwohl alles auseinanderfällt. Die Sängerin wiederholt: „Ik wou dat ik kon dansen, blijven dansen“ [Ich wünschte, ich könnte tanzen, weiter tanzen]. Selbst wenn „dit hele paradijs in brand“ steht [dieses ganze Paradies brennt], soll die andere Person noch bleiben: „Blijf nog even bij mij“ [Bleib noch ein bisschen bei mir]. Die Bilder sind dabei schön und ziemlich düster zugleich: Kälte, Löcher in der Wohnung und Regen im Zimmer. Trotzdem heißt es: „Gelukkig zijn we samen“ [Zum Glück sind wir zusammen]. Gerade dieses „trotzdem“ macht den Reiz des Liedes aus.
Die beiden lassen sich von fremden Meinungen nicht stören. „Laat ze zeggen wat ze willen“ [Lass sie sagen, was sie wollen] ist eine direkte Absage an das Gerede von außen. Ihre Worte können eine eigene Welt erschaffen, egal ob etwas gut oder falsch läuft, solange sie es gemeinsam versuchen. Am Ende bittet die Stimme darum, Ängste loszulassen und Tränen für später aufzuheben: „We hoeven het niet alleen te doen“ [Wir müssen es nicht allein schaffen]. „Dansen“ ist damit eine warme Bitte um Nähe, während draußen das Paradies brennt und vielleicht alles verschwindet.