Hesa bedeutet „heiser“ und beschreibt eine Stimme, die rau oder angeschlagen klingt. In der Zeile „måsarna skrattar sig hesa“ lachen die Möwen so lange, bis sie heiser werden. Die ungewöhnliche, bildhafte Wendung macht das Wort besonders einprägsam.
Orups „Magaluf“ erzählt von einer letzten gemeinsamen Reise, die für das Paar sehr verschieden endet. Der Erzähler wollte offenbar mit seiner Partnerin Hand in Hand durch die Wellen gehen, doch sie verschwindet jeden Abend und kommt erst am Morgen zurück: „Du försvann / Varenda kväll“ [Du verschwandest / jeden Abend]. Er redet sich zunächst ein, dass alles besser wird, wenn sie ihren Rausch ausgeschlafen hat. Aber „varje morgon var likadan“ [jeder Morgen war gleich]. Während sie verträumt an ihrem Kaffee sitzt, wirkt es für ihn, als hätte es ihn nie gegeben.
Magaluf, ein Ferienort auf Mallorca, wird hier vom Urlaubsziel zum Ort der Trennung. Die Möwen scheinen über die beiden zu lachen, und später erfährt der Erzähler, dass sie jemand anderen getroffen hat, wenn er nicht dabei war. Besonders bitter ist seine Erinnerung an die Stadt: „Jag kommer aldrig glömma / Hur jag hatade den stad“ [Ich werde nie vergessen, wie ich diese Stadt hasste]. Der Refrain klingt deshalb fast wie eine Postkarte mit Rissen: „Tillsammans du och jag“ [Zusammen, du und ich] erinnert an das Paar, das sie einmal waren, während Magaluf für ihn für den Verlust steht.