S'éternise kommt vom Verb "s'éterniser", was "sich ewig hinziehen" oder "ewig dauern" bedeutet. Es ist ein ausdrucksstarkes Wort, das man nicht in jedem Lied findet.
Im Kontext des Liedes "Demain Demain" wird es verwendet, um die Endlosigkeit und das Aufschieben des "Morgens" zu beschreiben: "Demain en demain s'éternise" (Morgen zieht sich in Morgen ewig hin). Es vermittelt das Gefühl, dass das, was man auf morgen verschiebt, niemals wirklich eintritt und sich stattdessen in einer Schleife der Verzögerung verliert.
„Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.“ Kennst du diesen Spruch? Die französische Künstlerin Luiza hat ihm einen ganzen Song gewidmet! In „Demain Demain“ geht es um das große Versprechen des nächsten Tages. Zuerst klingt alles super: „Demain tu trouveras l'amour“ (Morgen wirst du die Liebe finden) und „Demain la vie te sourira“ (Morgen wird das Leben dich anlächeln). Das „Morgen“ wird als das Paradies beschrieben, als „la terre promise“ (das gelobte Land), in dem alles gut wird.
Aber Luiza zeigt schnell, dass diese ständige Warterei eine Falle ist. Sie singt davon, wie das Morgen niemals wirklich kommt: „Demain fuit qui le poursuit“ (Morgen flieht vor dem, der es verfolgt). Die stärkste Zeile ist vielleicht „Demain décourage aujourd'hui“ (Morgen entmutigt das Heute). Der Song ist eine clevere und eingängige Kritik an der Prokrastination und daran, wie wir das Leben aufschieben, anstatt im Hier und Jetzt zu handeln. Wenn du also das nächste Mal sagst „Das mache ich morgen“, denk an diesen Song!