Luccica bedeutet "glänzt" oder "funkelt". Es ist ein wunderschönes und bildhaftes Verb, das in diesem Lied sofort eine magische Atmosphäre schafft.
Lucio Dalla beginnt das Lied mit den Zeilen "Qui dove il mare luccica" (Hier, wo das Meer glänzt). Dieses Wort malt ein lebendiges Bild des glitzernden Meeres und entführt den Hörer sofort in die malerische Kulisse von Sorrent, was es zu einem sehr einprägsamen und poetischen Wort macht.
„Caruso“ von Lucio Dalla ist eine wunderschöne und emotionale Geschichte, die uns nach Sorrent, Italien, entführt. Stell dir vor: Das Meer glitzert, der Wind weht stark auf einer alten Terrasse. Dort umarmt ein Mann eine Frau, die gerade geweint hat. Dann räuspert er sich und fängt an zu singen: „Te voglio bene assaie / Ma tanto tanto bene sai“ [Ich liebe dich sehr / Aber ich liebe dich so, so sehr, weißt du]. Es ist eine Kette, die das Blut in den Adern schmelzen lässt.
Der Mann sieht Lichter auf dem Meer und denkt an Amerika, aber es sind nur Fischerboote. Er spürt Schmerz in der Musik, steht vom Klavier auf. Doch als der Mond aus einer Wolke kommt, erscheint ihm sogar der Tod süß. Er schaut der Frau in die Augen, die grün wie das Meer sind, und eine Träne rollt ihm über die Wange. Er hat das Gefühl zu ertrinken. Die Macht der Oper, wo jedes Drama eine Illusion ist, wird hier von der Realität der Gefühle übertroffen. Die Augen der Frau lassen ihn die Worte vergessen und seine Gedanken verwirren. Plötzlich wird alles andere klein, sogar die Nächte in Amerika. Er dreht sich um und sieht sein Leben wie die Spur einer Schiffsschraube. Das Leben mag enden, aber er denkt nicht lange darüber nach. Er fühlt sich glücklich und fängt wieder an zu singen: „Te voglio bene assaie / Ma tanto tanto bene sai“ [Ich liebe dich sehr / Aber ich liebe dich so, so sehr, weißt du]. Es ist eine Kette, die das Blut in den Adern schmelzen lässt.