Woodwork bedeutet wörtlich „Holzarbeiten“, aber in der Phrase „come out of the woodwork“ hat es eine idiomatische Bedeutung: Es beschreibt, wie Dinge oder Menschen, die vorher verborgen oder unbekannt waren, plötzlich auftauchen oder sich offenbaren.
Im Lied singt Lorde: „Let's let things come out of the woodwork.“ Sie fordert dazu auf, Hemmungen fallen zu lassen und die wahren, vielleicht versteckten Seiten der Persönlichkeit zum Vorschein kommen zu lassen, um eine tiefere Verbindung einzugehen. Es ist eine spannende Metapher für das Entdecken neuer Facetten an sich selbst und anderen.
In Lordes „Homemade Dynamite“ geht es um diese aufregende, aber auch etwas chaotische Stimmung, wenn man jemanden Neues kennenlernt und merkt: Hey, diese Person ist genauso drauf wie ich! Sie singt davon, wie man sich mit jemandem trifft, den man noch nicht super gut kennt, aber trotzdem das Gefühl hat, dass man auf einer Wellenlänge ist. Es ist dieses Gefühl, wenn man sich einfach gehen lässt und sagt: „Let's let things come out of the woodwork“ [Lass uns die Dinge ans Licht bringen].
Man zeigt sich von seiner besten Seite, erzählt vielleicht ein paar „best lies“ [beste Lügen] – nicht unbedingt böse Lügen, sondern eher so kleine Übertreibungen, um interessant zu wirken. Es ist eine Party, bei der man die Regeln selbst macht: „Our rules, our dreams, we're blind“ [Unsere Regeln, unsere Träume, wir sind blind]. Und das Ganze wird dann zu einem explosiven Erlebnis, wie „Blowing shit up with homemade d-d-d-dynamite“ [Wir sprengen alles in die Luft mit hausgemachtem D-D-D-Dynamit]. Es ist ein bisschen rücksichtslos, ein bisschen gefährlich, aber total berauschend, wenn man mit Freunden unterwegs ist und sich einfach inspiriert fühlt, das Leben zu feiern, egal was passiert.