Aserejé ist das zentrale Wort des Refrains und ein fantastisches Beispiel für ein Nonsens-Wort, das durch diesen Song weltberühmt wurde.
Es ist eine phonetische Annäherung an den englischen Satz "I said a hip hop, hippie to the hippie, the hip hip a hop a you don't stop the rock" aus dem Sugarhill Gang Song "Rapper's Delight". Die Bedeutung ist also nicht wörtlich, sondern spielt auf den Klang und die Energie des Originals an. Es ist ein einzigartiges und kulturell bedeutsames Wort, das sofort mit diesem Lied in Verbindung gebracht wird.
In „Aserejé“ taucht Diego an einer Straßenecke auf: Er kommt tanzend, mit dem Mond in den Augen und einem meergrünen Anzug. Bei ihm sind „restos de contrabando“ [Reste von Schmuggelware], ein leicht zwielichtiges Detail, das die Figur noch wilder wirken lässt. Wo „no cabe un alma“ [keine Menschenseele mehr hineinpasst], drängt er sich trotzdem hinein, um richtig loszulegen. „Darse caña“ ist umgangssprachlich und bedeutet hier: sich kräftig amüsieren und tanzen. Diego ist völlig vom „ritmo ragatanga“ [Ragataka-Rhythmus] mitgerissen.
Der DJ kennt ihn und spielt um zwölf „el himno de las doce“ [die Hymne der Zwölf], Diegos sehnlichst gewünschtes Lied. Dann „la baila, la goza, la canta“ [er tanzt sie, genießt sie und singt sie], bevor der berühmte Refrain mit „Aserejé, de je, de jebe…“ einsetzt. Diese Silben klingen wie ein ausgelassener, absichtlich verdrehter Mitsing-Refrain. Diego wird außerdem als jemand mit „chulería“ [selbstbewusstem Auftreten] und „ese punto de alegría“ [diesem gewissen fröhlichen Etwas] beschrieben. „Rastafari afrogitano“ verbindet im Lied zwei kulturelle Bezeichnungen zu einem auffälligen Spitznamen. Das Ergebnis ist eine schräge, sonnige Szene: Ein charismatischer Typ findet überall Platz, sobald sein Lieblingslied läuft.