S'y accrocher bedeutet wörtlich „sich daran klammern“ oder „daran festhalten“. Es ist eine ausdrucksstarke Wendung, die man nicht in jedem Lied findet.
Im Kontext des Liedes drückt die Künstlerin aus, wie wichtig es ist, an ihren Träumen festzuhalten und mit aller Kraft daran zu arbeiten, sie zu verwirklichen: „C'etait à moi d'atteindre ce rêve, de m'y accrocher de toutes mes forces et de le réaliser.“ Es vermittelt ein Gefühl von Entschlossenheit und Beharrlichkeit.
In „Première Bande“ stellt Coco die Musik als ihren eigentlichen Kern vor: „La musique c'est plus qu'une part de moi“ [Die Musik ist mehr als ein Teil von mir] und „C'est ce que je suis“ [Sie ist das, was ich bin]. Wenn das Leben traurig wird, greift sie zur Gitarre. Andere dürfen auf ihre eigene Vernunft hören, sie selbst folgt jedoch ihrem Herzen. Besonders schön ist die direkte Frage an uns: „Avez-vous déjà eu ce sentiment étrange qu'une chanson était faite spécialement pour vous?“ [Hattet ihr schon einmal das seltsame Gefühl, dass ein Lied speziell für euch gemacht wurde?] Für sie kann ein Blick alte Schmerzen löschen, während Träume wegfliegen und stärker und schöner zurückkehren. Die Botschaft ist klar und ziemlich direkt: „Ne sous-estimez jamais le pouvoir de la musique“ [Unterschätzt niemals die Kraft der Musik].
Danach wird der Traum plötzlich zu einer verwirrenden Szene. Coco sagt, diese Zukunft habe ihr niemand schenken können: Sie musste selbst nach ihrem Traum greifen, sich mit aller Kraft daran festhalten und ihn verwirklichen. Dann ruft sie nach Dante und bittet ihn, bei ihr zu bleiben. Dante ist im Text als ihr Hund angesprochen, während sie offenbar nicht weiß, wo sie sich befindet. Erst fragt sie: „Je suis en train de rêver“ [Ich träume gerade], doch am Ende merkt sie: „Alors c'est pas un rêve“ [Dann ist es kein Traum] und „Vous êtes vraiment tous là“ [Ihr seid wirklich alle hier]. Gerade dieser Sprung von einer klaren Liebeserklärung an die Musik zu einem fast komischen, verwirrten Wachwerden macht den Song besonders: Ein Traum wird auf einmal zu einer echten Begegnung.