Vesiliirtoon bedeutet "ins Aquaplaning" oder "in den Wasserglitscher". Es ist ein sehr spezifisches Wort, das eine gefährliche Situation beim Autofahren beschreibt, wenn die Reifen den Kontakt zur Fahrbahn verlieren.
Im Lied wird es in einem dramatischen Moment verwendet, als das Wohnmobil der Familie ins Schleudern gerät. Es ist ein Wort, das man nicht oft in Liedern hört und das die Spannung und Gefahr der Szene perfekt einfängt.
„Tässäkö Tää Oli?“ bedeutet ungefähr „War’s das schon?“. Arttu Wiskari, ein Künstler aus Finnland, erzählt zusammen mit dem Leavings-orkesteri von einem Familienurlaub, der sofort aus dem Ruder läuft: Die Reise wurde mit einem Schnellkredit finanziert, das Ziel ist ein Wachsfigurenkabinett in Visulahti, und der Vater fährt den billigsten Wohnwagen, obwohl er noch übt, die Kupplung zu bedienen. Während die Frau Kreuzworträtsel löst und die Kinder raten, wohin es geht, sieht er wegen des starken Regens kaum etwas. Der Satz „Tässäkö tää oli?“ [„War’s das schon?“] klingt dabei gleichzeitig erschrocken und herrlich trocken.
Dann fliegt das Monopoly der Kinder auf die Landstraße, Frostschutzmittel läuft aus dem Fahrzeug, das Radio verstummt und die Familie sitzt in völliger Stille. Besonders bitter-komisch ist das alkoholfreie Bier, das der Vater extra gekauft hat und nun nicht mehr trinken kann. Als der Wohnwagen bei Tempo hundert ins Aquaplaning gerät, denkt er weniger als eine Sekunde über seinen nächsten Schritt nach. Später liegt sein Arm im Gips, die Zeitung berichtet über den Unfall und der Vater sagt: „Iskä teki meistä julkkiksii“ [„Papa hat uns zu Berühmtheiten gemacht“]. Der finnische Name Solifer bezeichnet hier den Wohnwagen. Aus dem geplanten Urlaub wird so eine Katastrophenfahrt, bei der die Kinder erneut enttäuscht werden und der Vater an misslungene Schul- und Arbeitspläne sowie an ein „Weihnachten ohne Schinken“ zurückdenkt. Gerade die sachlichen Details machen den schwarzen Humor des Liedes so stark.