Frightening bedeutet "erschreckend" oder "furchterregend". Es ist ein starkes Adjektiv, das eine intensive Emotion beschreibt und nicht alltäglich in Popsongs vorkommt.
Im Kontext des Liedes singt Gwen Stefani: "Our memories, they can be inviting, but some are altogether mighty frightening." Hier wird das Wort verwendet, um zu beschreiben, wie bestimmte Erinnerungen an eine vergangene Beziehung nicht nur schmerzhaft, sondern geradezu beängstigend sein können, was die Tiefe des emotionalen Konflikts unterstreicht.
Kennst du diesen Moment, in dem eine Beziehung zerbricht und du einfach nur die Hände über den Ohren zusammenschlagen willst? Genau darum geht es in „Don't Speak“ von No Doubt. Die Sängerin spürt sofort, dass das Ende da ist: „I really feel that I'm losing my best friend“ (Ich fühle wirklich, dass ich meinen besten Freund verliere). Anstatt aber eine lange Erklärung anzuhören, fleht sie ihr Gegenüber förmlich an, den Mund zu halten: „Don't speak, I know just what you're saying, so please stop explaining“ (Sprich nicht, ich weiß genau, was du sagst, also hör bitte auf, dich zu erklären). Warum? Weil jedes Wort die Sache nur noch schmerzhafter macht.
Besonders packend ist das Bild, wie sie mit dem Kopf in den Händen dasitzt und weint („With my head in my hands, I sit and cry“). Die gemeinsamen Erinnerungen spenden keinen Trost mehr, sondern wirken auf einmal beängstigend („mighty frightening“). Das englische Wort „mighty“ heißt hier nicht „mächtig“, sondern wird umgangssprachlich als Verstärkung wie „ziemlich“ oder „verdammt“ genutzt. Am Ende bleibt nur ein verzweifeltes Flüstern: „Hush, hush darling“ (Pst, pst, Liebling). Ein direkter, ehrlicher Pop-Rock-Track über das schreckliche Schweigen, das manchmal besser ist als jede Erklärung.