Barracuda ist der Name eines Raubfisches, der für seine Schnelligkeit und scharfen Zähne bekannt ist. Es ist ein ungewöhnliches Wort für einen Songtitel und macht neugierig.
Im Lied wird "barracuda" als Metapher für eine hinterhältige und gefährliche Person verwendet, die den Erzähler überraschen und verletzen will. Es vermittelt ein Gefühl von Verrat und Intrige, was den Song besonders spannend macht.
Mit „Barracuda“ liefern Heart eine wütende Abrechnung mit heuchlerischen Menschen und dem Musikgeschäft ab. Die Sängerin trifft auf jemanden, der oberflächlich extrem freundlich tut: „Smiled like the sun, kisses for everyone“ („Lächelte wie die Sonne, Küsse für jeden“). Doch hinter der Fassade lauert Gefahr. Der Titel vergleicht diese Person direkt mit einem Raubfisch, der im Schilf auf einen Hinterhalt wartet: „You lying so low in the weeds / I bet you gonna ambush me“ („Du liegst so tief im Unkraut / Ich wette, du willst mich überfallen“). Der Begriff Barracuda steht hier bildhaft für eine aggressive, gierige Person, die andere skrupellos ausnutzt.
Besonders bitter wird es, wenn es ums Geschäft geht. In den Zeilen „No right, no wrong you're selling a song, a name / Whisper game“ („Kein Richtig, kein Falsch, du verkaufst ein Lied, einen Namen / Stille Post“) kritisiert Heart Lügen und billige Gerüchte. Wenn die Wahrheit nicht spannend genug ist, erfindet das Gegenüber einfach etwas: „And if the real thing don't do the trick / You better make up something quick“ („Und wenn das Echte nicht reicht / Denkst du dir besser schnell was aus“). Doch die Warnung folgt sofort: Wer so rücksichtslos spielt, verbrennt sich am Ende selbst bis auf den Docht („burn to the wick“).