Sanft durch den Schatten der Abendsonne
Schleicht vorbei an den Fenstern der selig Toten
Sucht das Opfer, das im Bett zittert
Sucht die Angst in der aufkommenden Düsternis
Eine Bewegung in der Zimmerecke
Und ich kann nichts tun
Wenn ich mit Schrecken erkenne
Dass der Spinnenmann mich zum Abendessen frisst
Leise lacht er und schüttelt den Kopf
Schleicht jetzt näher, näher zum Fußende des Bettes
Und sanfter als Schatten und schneller als Fliegen
Seine Arme sind um mich und seine Zunge in meinen Augen
Sei still, sei ruhig, sei leise jetzt, mein kleiner Schatz
Kämpf nicht so, sonst lieb ich dich nur noch mehr
Denn es ist viel zu spät zu entkommen oder das Licht anzumachen
Der Spinnenmann frisst dich heut Nacht zum Abendessen
Und ich fühle mich, als würde ich gefressen
Von tausend Millionen zitternden, pelzigen Löchern
Und ich weiß, dass ich am Morgen
In der zitternden Kälte aufwachen werde
Und der Spinnenmann ist immer