Darning bedeutet 'stopfen' oder 'flicken', insbesondere das Reparieren von Löchern in Stoffen wie Socken. Es ist ein eher altmodisches Wort, das man im Alltag selten hört.
Im Lied beschreibt es Father McKenzie, wie er seine Socken stopft. Dieses Detail unterstreicht seine Einsamkeit und die alltägliche, fast mühsame Existenz, die er führt, während niemand seine Predigten hört. Es ist ein starkes Bild für Isolation und Vergänglichkeit.
„Eleanor Rigby“ von den Beatles ist mehr als nur ein Lied; es ist eine kleine, traurige Geschichte über die Einsamkeit. Der Song stellt eine Frage, die uns alle berührt: Woher kommen all die einsamen Menschen? Und wo gehören sie hin? Um diese Frage zu erforschen, erzählt uns der Text von zwei Charakteren, die in ihrer eigenen Welt isoliert sind.
Da ist zum einen Eleanor Rigby, die in einer Kirche den Reis von einer Hochzeit aufhebt, die nicht ihre eigene war. Sie lebt in einem Traum und wartet am Fenster mit einem Gesicht, das sie wie eine Maske „in einem Glas neben der Tür aufbewahrt“. Ihr Leben endet so einsam, wie es war: Sie stirbt, und niemand kommt zu ihrer Beerdigung. Der andere Charakter ist Pater McKenzie, ein Priester, dessen Predigten niemand hört. Er bessert nachts allein seine Socken aus. Am Ende ist er derjenige, der Eleanor Rigby beerdigt, und der Text stellt fest: „Niemand wurde gerettet“. Das Lied zeichnet ein melancholisches Bild von Menschen, die nebeneinander existieren, aber nie wirklich eine Verbindung zueinander finden.