Breathlessness bedeutet 'Atemlosigkeit'. Es ist ein starkes und eher ungewöhnliches Wort, das man nicht oft in Liedern hört.
In diesem Lied wird es verwendet, um ein Gefühl intensiver Aufregung oder Leidenschaft zu beschreiben, das einem den Atem raubt. Die Zeile "Don't you miss the breathlessness" deutet auf eine Sehnsucht nach dieser aufregenden, vielleicht auch beängstigenden Intensität hin, die man in Beziehungen oder im Leben erfahren kann.
In „Rushmere“ blicken Mumford & Sons mit einer Mischung aus Sehnsucht und Akzeptanz auf eine wilde, rastlose Vergangenheit zurück. Der Text zeichnet Bilder von Nächten, die bis zum Morgenlicht dauern, und von „blutunterlaufenen Träumen unter dem Zauber der Straßenlaternen“. Es ist ein Rückblick auf eine Zeit, in der man sich selbst noch „ein Geheimnis“ war und Fehler einfach nur „ehrlich“ waren, ohne dass eine „verschwendete Stunde“ einen Preis hatte.
Der Refrain ist ein kraftvoller Appell, aus der Dunkelheit und Passivität auszubrechen: „Zünde mich an, ich bin verschwendet im Dunkeln“ und „Hol meinen Kopf aus dem Boden“. Gleichzeitig erkennt der Song an, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann („Was verloren ist, ist weg und tief begraben“). Stattdessen findet er Schönheit im Schmerz und Magie im Regen und fordert uns auf, ehrlich zu uns selbst zu sein. Es ist ein Lied über das Erwachsenwerden, das Ringen mit der Zeit und die Erkenntnis, dass das Leben immer noch ein Prozess ist: „Ich arbeite noch daran“.