Coffin bedeutet 'Sarg'. Es ist ein starkes und ungewöhnliches Wort, das man nicht oft in Popsongs hört.
In diesem Lied verwendet Gracie Abrams das Wort metaphorisch, um auszudrücken, wie sie sich gefühlt hat, als eine Beziehung endete. Sie singt: "Said that I was fine, said it from the coffin" (Ich sagte, es ginge mir gut, ich sagte es aus dem Sarg). Dies vermittelt ein dramatisches Bild davon, wie sehr sie gelitten hat, obwohl sie vorgab, in Ordnung zu sein.
In „That's So True“ nimmt uns die US-amerikanische Künstlerin Gracie Abrams mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt nach einer Trennung. Der Song beschreibt das Gefühl, von außen auf das neue Leben des Ex-Partners zu blicken, fast so, als würde man durch die Scheibe eines Glashauses schauen („Living in your glass house, I'm outside“). Die Sängerin kämpft mit widersprüchlichen Gefühlen: Einerseits ist sie verletzt und nennt ihren Ex einen Idioten („You're an idiot, now I'm sure“), andererseits hat sie das Bedürfnis, seine neue Freundin vor ihm zu warnen.
Der Text ist voller lebhafter Bilder und innerer Monologe. Die Sängerin stellt sich vor, wie ihr Ex mit seiner neuen Partnerin flirtet und denkt, wie „cool“ sie doch sei („Bet you're thinking, 'She's so cool'“). Es ist eine Situation, die sie nur zu gut kennt („Wait, I think I've been there too“). Ihre Gefühle für die neue Freundin schwanken zwischen Sympathie und Eifersucht („I think I like her... Wait, I think I hate her“). Am Ende kommt sie jedoch zu einer klaren Erkenntnis: Trotz des Schmerzes, der sich anfühlt, als wäre sie „im Sarg“ gewesen („said it from the coffin“), weiß sie, was sie weiß, und er ist am Ende nur ein weiterer Typ („you're just another dude“). Das ist die bittere, aber befreiende Wahrheit.