성에 차지 않아 [seonge chaji ana] bedeutet, dass etwas nicht zufriedenstellt oder einem einfach nicht genug ist. Im Song beschreibt die Wendung, dass selbst nach dem Trinken noch ein unstillbares Verlangen bleibt, wodurch sie besonders einprägsam und bildhaft wirkt.
„Soda Pop“ macht aus Verlangen eine süße, sprudelnde Getränkemetapher. Die angesprochene Person soll den Sänger „fill me up“ [mich auffüllen], weil er sich leer fühlt: Kein Schluck reicht, jeder Geschmack macht Lust auf mehr. „You’re all I can think of“ [Du bist alles, woran ich denken kann] ist dabei angenehm direkt. Die Zeile „Lookin’ like snacks“ [Du siehst zum Anbeißen aus] benutzt englischen Slang: Die Person wirkt so attraktiv, dass der Sänger sie bildlich sofort probieren möchte. Ein bisschen übertrieben und ziemlich frech, aber genau das passt zum durstigen Soda-Bild.
Auch die koreanischen Zeilen bleiben bei dieser starken Fixierung: „마시고 마셔 봐도 성에 차지 않아“ [Selbst wenn ich trinke und trinke, bin ich noch nicht zufrieden] beschreibt unstillbaren Appetit. „너의 모든 걸 난 원해“ [Ich will alles von dir] und „너 말곤 모두 뻔해“ [Alle außer dir sind langweilig oder vorhersehbar] machen klar, dass für den Sänger niemand sonst interessant ist. In „넌 내꺼야“ [Du gehörst mir] wird der Ton besitzergreifend, während der Refrain wieder spielerischer klingt: Die Person soll ihn abkühlen, ihn auffüllen und weiter sprudeln, bis kein Tropfen mehr übrig ist. „My little soda pop“ [Meine kleine Limonade] ist deshalb ein verspielter Spitzname für jemanden, von dem er einfach nicht genug bekommt.