Valser bedeutet wörtlich „walzen“ oder „Walzer tanzen“. Im Lied wird es bildlich verwendet: „À toi, qui fait valser mon cœur“ bedeutet „Du, der mein Herz zum Tanzen bringt“ und beschreibt starke, romantische Gefühle.
Hast du dich schon mal gefragt, wie sich das Leben anfühlt, bevor ein ganz bestimmter Mensch überhaupt da ist? Der französische Popsänger M. Pokora singt in „Si T'es Pas Là“ genau darüber – und zwar mit Bildern, die sofort im Kopf hängen bleiben. Ohne dieses Gegenüber ist das Dasein für ihn wie „un monde sans ciel“ (eine Welt ohne Himmel) oder „l'amour sans ailes“ (Liebe ohne Flügel). Er beschreibt eine eigenartige Leere im Haus, die sich erst auflöst, als sich plötzlich alles ändert: „Petit dans mes bras“ (Klein in meinen Armen).
Genau hier wird der Text spannend: Er spricht jemanden an, der noch gar nicht zuhören kann („À toi, qui ne m'entend pas“ – An dich, der mich nicht hört). Dabei switcht das Gefühl von totaler Verwundbarkeit – „trembler comme une feuille“ bedeutet wörtlich „wie ein Blatt zittern“ (wie unser deutsches „wie Espenlaub zittern“) – direkt zu neuem Mut: „Pour toi, je n'aurai plus jamais peur“ (Für dich werde ich nie wieder Angst haben). Ein ehrlicher Popsong über die Wucht, wenn plötzlich ein kleines Wesen den eigenen Herzschlag bestimmt.
M. Pokora, bürgerlich Matthieu Tota, wurde als Mitglied der Gruppe Linkup bekannt und startete später eine Solokarriere. Der französische Sänger arbeitet vor allem im Pop- und R&B-Bereich.
Zu seinen bekannten Songs zählen „Elle me contrôle“, „Juste une photo de toi“ und „Belinda“. Mit dem Album My Way widmete er sich französischen Chansons, darunter Neuinterpretationen von Claude François.