Boreas ist der Name des Nordwindes in der griechischen Mythologie. Es ist ein ungewöhnliches und poetisches Wort, das man nicht oft in Liedtexten findet.
In diesem Lied von Enya, das für seine ätherische und naturverbundene Atmosphäre bekannt ist, werden die Namen verschiedener Winde (Eurus, Boreas, Zephyrus) verwendet, um eine mystische und weitreichende Stimmung zu erzeugen. Es lädt dazu ein, über die Elemente und die Weite der Welt nachzudenken.
Die irische Künstlerin Enya nimmt uns in „Caribbean Blue“ mit auf eine traumhafte Reise um die Welt. Der Text erwähnt die Namen von vier Winden aus der klassischen Mythologie: Eurus (Ostwind), Afer Ventus (Südwestwind), Boreas (Nordwind) und Zephyrus (Westwind). Diese Winde symbolisieren eine Bewegung, die den gesamten Globus umfasst, und erzeugen das Gefühl, über eine sich ständig drehende Welt zu schweben.
Das zentrale Bild des Liedes ist der „karibisch blaue“ Himmel, ein Symbol für eine perfekte, idyllische Welt. Enya stellt jedoch die Frage, ob dieser ideale Himmel wirklich existiert. Sie verbindet diese Vorstellung mit Bedingungen: Was wäre, wenn jeder Mensch die Wahrheit sagen würde? Was wäre, wenn alle Träume neu und alle Worte Gold wert wären? Das Lied ist also weniger eine Beschreibung eines Ortes als vielmehr eine Einladung zum Träumen und Nachdenken darüber, wie schön die Welt sein könnte, wenn unsere Ideale Wirklichkeit würden.