Kotazo ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Lingala, einer in der Demokratischen Republik Kongo gesprochenen Sprache, der so viel wie „Schlag“ oder „Treffer“ bedeutet.
Im Kontext des Liedes wird es verwendet, um einen Volltreffer oder Erfolg zu beschreiben, besonders in der Phrase „bina kotazo“, was so viel wie „einen Volltreffer landen“ oder „einen Erfolg erzielen“ bedeutet. Es ist ein lebendiges Wort, das den Wunsch nach Erfolg und Anerkennung ausdrückt.
In „Minimum Ça“ geht es darum, sich nach harter Arbeit endlich eine wohlverdiente Pause zu gönnen. Dr. Yaro macht von Anfang an klar, worum es ihm geht: „Mérité le repos, minimum ça“ [Ich habe eine Pause verdient, mindestens das]. Er findet, er hat es sich redlich verdient. Und warum? Weil er erfolgreich ist! Er gibt sich selbst die Bestnote „Dix sur dix c'est la notation“ [Zehn von zehn ist die Bewertung] und bezeichnet sich als „numéro uno sans prétentions“ [die Nummer eins, ganz ohne Anmaßung] – eine ziemlich witzige und selbstbewusste Aussage.
Der Song strotzt nur so vor Prahlerei über seinen Erfolg und Reichtum. Dr. Yaro spricht von Verträgen, die er aushandelt, und davon, dass er so tut, als hätte er „deux, trois comptes en Suisse“ [zwei, drei Konten in der Schweiz]. Er wiederholt immer wieder, dass er sich eine Pause verdient hat, und sieht seinen Erfolg sogar als eine Form von göttlicher Gerechtigkeit: „Justice de Dieu, y en a“ [Gottes Gerechtigkeit, die gibt es]. Es ist ein entspannter Track, der das Gefühl feiert, es geschafft zu haben und sich nun endlich zurücklehnen zu können.
Dr Yaro ist ein Künstler, der seine Wurzeln in Frankreich und auf den Komoren hat. Seine musikalische Arbeit ist oft von diesen vielfältigen Einflüssen geprägt.