Klaffsa ist ein bildhaftes schwedisches Verb und bedeutet, unbeholfen durch Schlamm oder sumpfigen Boden zu waten, wobei es platscht und schmatzt. Im Lied beschreibt es, wie die Orientierungsläufer durch ein Moor laufen: „Klaffsa i en myr“ bedeutet „durch einen Sumpf stapfen“.
In „Leif“ nimmt Dökött den Orientierungslauf aufs Korn: Leif rennt durch Schlamm, über Steine und Baumstümpfe und versucht, mit einem Kompass die richtige Kontrollstation zu finden. Schon „Orientera“ [Orientierungslauf machen] klingt wie ein Startsignal, doch Leif wirkt dabei völlig überfordert. Er kann sich laut Lied sogar „springa vilse i ett rum“ [sich in einem Zimmer verlaufen]. Besonders lustig ist die Mischung aus Sport und völlig absurden Gefahren: Leif kann sich den Schädel an einer Fichte stoßen, im Moor bis zum Erbrechen weiterlaufen oder sogar mit einem Elch zusammenprallen.
Der Text wird dabei immer übertriebener und düsterer. Egon, sein Vater und „alla barn“ [alle Kinder] sollen angeblich im See ertrinken, während andere Läufer die letzte Kontrolle nicht finden, sich an einem Dorn verletzen oder als Bärenfutter enden. „Det är inte lätt“ [Es ist nicht leicht] passt perfekt zu diesem chaotischen Waldabenteuer. Am Ende wird aus Leifs Name ein kleiner Mitgröhl-Refrain: „Leif, Leif, Leif, Leif“ [Leif, Leif, Leif, Leif]. Der Witz liegt darin, dass Orientierungslauf normalerweise Präzision und Ausdauer verlangt, Leif aber bei jedem Schritt noch tiefer ins Schlamassel gerät.