Harakiri ist ein japanischer Begriff für einen rituellen Selbstmord, der in der Samurai-Kultur praktiziert wurde. Es ist ein sehr spezifisches und kulturell aufgeladenes Wort, das man nicht oft in Liedtexten findet.
Im Kontext des Liedes wird es humorvoll und übertrieben verwendet, um die Verzweiflung der Polizei ("mascații") auszudrücken, die den Protagonisten nicht fassen kann. Die Zeile "Fac mascații harakiri" bedeutet, dass die Polizisten so frustriert sind, dass sie sich am liebsten selbst umbringen würden, weil sie in der chinesischen Mafia keine Chance haben, ihn zu finden. Diese unerwartete Verwendung macht das Wort besonders einprägsam und interessant.
In „China“ nimmt uns Dani Mocanu mit auf eine wilde Reise in die chinesische Unterwelt, wo er sich als „Ționpyng, Ționdes, țigan mafiot chinez“ [Ționpyng, Ționdes, chinesischer Mafia-Zigeuner] vorstellt. Er prahlt damit, Frauen „korrumpiert“ zu haben und sie für den „Export nach China“ vorzubereiten, komplett mit falschen Namen wie Yaonbuchy und Cekuray. Diese Frauen beschreibt er als „Gagici cu centura neagră la kung-fu și la parai“ [Mädels mit schwarzem Gürtel in Kung-Fu und Geld], was schon ziemlich lustig ist!
Der Song ist voller übertriebener Bilder und Humor. Er singt davon, wie rumänische Frauen in China gut ankommen, weil die Chinesen „die kleinsten“ sind, und wie sie „zu sechst, siebt reinkommen, als wären sie Reiskörner“. Sogar von „Liebe aus Interesse auf der Chinesischen Mauer“ ist die Rede. Dani Mocanu ist hier ganz klar in seiner Rolle als provokanter Künstler, der Klischees aufgreift und damit spielt. Es ist eine verrückte und unterhaltsame Geschichte, die man nicht zu ernst nehmen sollte!